Förderung

Förderung einer Beratung vor Ort

Unter bestimmten Voraussetzungen wird die Beratung durch zugelassene Berater öffentlich gefördert. Bei der Nutzung als Wohnung muss sich die Beratung auf das Gebäude als Einheit beziehen. Bei gemischt genutzten Gebäude mit Wohn- und Nichtwohnanteil, kann sich die Beratung entweder auf den Wohnteil oder auch das Gesamtgebäude beziehen. Ein Beratungszuschuss wird geleistet wenn,

  • die Baugenehmigung bis zum 31.01.2002 erteilt oder die Bauanzeige bis zu diesem Zeitpunkt erstattet wurde,
  • die Gebäudehülle nicht nachträglich zu über 50 Prozent durch Anbau oder Aufstockung geändert wurde,
  • das Gebäude als Wohngebäude geplant und gebaut wurde oder nach der Zweckbestimmung dem Wohnen dient.

Ein Beratungszuschuss erfolgt nicht, wenn

  • das Gebäude in den letzten vier Jahren schon einmal Gegenstand einer Beratung nach den Förderrichtlinien des Bundes war und
  • wenn eine Nutzungsänderung von einem beheizten Gebäude, das nicht dem Wohnen dient, zu einem Wohngebäude beabsichtigt ist (Umwidmung).

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Höhe und Erhalt der Förderung

Die Förderung wird in Form eines nicht zurückzuzahlenden Zuschusses gewährt und beträgt bis zu 60 Prozent der Beratungskosten. Sie liegt bei

  • maximal 800 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und
  • maximal 1.100 Euro für Wohngebäude, die über drei oder mehr Wohneinheiten verfügen.

Zusätzlich können Gemeinschaften von Wohnungseigentümern einmalige Zuschüsse von höchstens 500 Euro pro Beratung für die Darlegung des Beratungsberichtes bei Eigentümerversammlungen gewährt werden.

Sie zahlen an den Berater nach Übergabe des Berichtes und dem erfolgten Abschlussgespräch das Beratungshonorar, was sich um den Zuschuss vermindert. Hinzu kommt noch die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der Berater beantragt den Zuschuss, der nach Abschluss der Beratung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – BAFA direkt an diesen gezahlt wird. Die Sanierungsmaßnahmen, die im Bericht vorgeschlagen wurden, haben lediglich informatorischen Charakter. Sie bedeuten nicht die Pflicht, diese umzusetzen.

Fördermittelberatung

Fördermittelberatung

Planen Sie die energetische Sanierung Ihrer Immobilie? Dann können Sie eine finanzielle Unterstützung als Zuschuss oder Darlehen in Anspruch nehmen. Die Vielzahl der verschiedenen Anbieter sowie die zahlreichen Förderprogramme und ihre unterschiedlichen Bestimmungen machen es nicht leicht, das richtige Programm zu finden. Manche Programme sind nur zeitlich begrenzt verfügbar oder beziehen sich nur auf eine bestimmte Region. Hinzu kommen unterschiedliche Nachweispflichten und verschiedene Bedingungen.

KfW-Gutachten

Wollen Sie ein Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen, benötigen Sie für die Anträge bei der KfW eine Bestätigung durch einen Effizienzexperten. Dieser muss in der entsprechenden Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme gelistet sein und kann die Bestätigung im Partnerportal der KfW erstellen.

Im Einzelnen müssen folgende Programme von einem Effizienzexperten begleitet werden:

  • Programm 152 Einzelmaßnahmen: Dieses beinhaltet Kredite bis zu 50.000,00 Euro pro Wohneinheit und einen Tilgungszuschuss von 20 Prozent bei der Durchführung von Einzelmaßnahmen.
  • Programm 152 KfW-Effizienzhaus: Hier können Kredite von bis zu 120.000,00 Euro je Wohneinheit sowie ein Tilgungszuschuss von 25 bis 40 Prozent je nach Effizienz gewährt werden.
  • Programm 430 Einzelmaßnahmen: Dieses Programm gilt für Ein- und Zweifamilienhäuser oder Eigentumswohnungen und gewährt einen Investitionszuschuss von 25 bis 40 Prozent nach Abschluss der Sanierung.
  • Programm 153 Energieeffizient Bauen: Dieses gilt für neu errichtete Gebäude oder Eigentumswohnungen. Erhältlich ist ein Kredit bis zu 120.000,00 Euro pro Wohneinheit und ein Tilgungszuschuss von 15 bis 25 Prozent
  • Programm 431 Zuschuss Baubegleitung: Diesen Zuschuss erhält derjenige der Leistungen einer energetischen Fachplanung durch einen unabhängigen Experten in Anspruch nimmt. Die Maßnahmen muss durch eines der vorgenannten Produkte gefördert werden und beträgt 50 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens jedoch 4.000 Euro.

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