Tipps zum Energiesparen

Fenster und Türen

Häufig bilden sich zwischen Fensterflügeln und Fensterrahmen undichte Stellen. Die Dichtungen sind oft nicht ausreichend oder fehlen komplett. Dichtungsbänder können Sie einfach und unkompliziert selbst anbringen. Versiegeln Sie die Fensterrahmen gegen das Mauerwerk und sorgen Sie für eine dauerhafte Abdichtung.

Rollladenkasten und Heizkörpernischen

Rollladenkästen in Außenwänden sind erhebliche Wärmebrücken und sollten möglichst gut gedämmt sein. Sie können die Wärmedämmung auf den Flächen im Raum anbringen. Versiegeln Sie sichtbare Ritzen und Spalten. Bei Heizkörpernischen können Sie Dämmtapeten oder Dämmplatten nachträglich anbringen. Diese Materialien sind überall erhältlich und mit geringem Aufwand anzubringen.

Aufbereitung von Warmwasser

Stellen Sie die Temperatur des Warmwasserspeichers nicht auf mehr wie 50 bis 55 Grad Celsius ein. Je höher die Temperatur im Speicher, umso größer sind dessen Wärmeverluste. Zudem kann sich bei einer hohen Wassertemperatur Kesselstein im Speicher bilden und sich in den Leitungen ablagern. Stellen Sie in den Zeiträumen, wo Sie kein Warmwasser benötigen, die Zirkulationspumpe des Speichers ab.

Warmwasserverbrauch

Beim Duschen benötigen Sie etwa 60 bis 80 Prozent weniger warmes Wasser als beim Baden in der Badewanne. Herkömmliche Duschköpfe haben einen Durchfluss bis zu 14 bis 16 Litern je Minute. Verwenden Sie einen Sparduschkopf, können Sie den Durchfluss auf etwa 7 – 9 Liter pro Minute reduzieren. Bauen Sie zusätzlich noch einen Durchflussbegrenzer ein, können Sie die Menge noch weiter reduzieren.

Heizung

Schalten Sie Ihre Heizung im Frühjahr rechtzeitig ab. Dies geschieht bei vielen Anlagen automatisch, sobald die Außentemperatur eine ganz bestimmte Höhe überschreitet. Nach einer Umschaltung auf Sommerbetrieb schaltet der Heizbrenner ein, wenn im Warmwasserspeicher Wärme benötigt wird. Stellen Sie Ihre Heizung so ein, dass sie die Raumtemperatur nachts absenkt oder schalten Sie auch die Umwälzpumpe und den Brenner ab. Muss die Heizungsumwälzpumpe sowieso ausgetauscht werden, sollten Sie eine elektronisch geregelte Pumpe oder eine Hocheffizienzpumpe einbauen. Diese Pumpen stellen sich automatisch auf den Bedarf an Heizenergie ein und passen die Pumpdrehzahl entsprechend an. Sie sparen Strom und Heizenergie und verringern mögliche Strömungsgeräusche an den Ventilen. Lassen Sie Ihren Heizkessel jährlich einmal durch einen Heizungsfachmann reinigen. Ist der Kessel verrußt, arbeitet er unwirtschaftlich und Abgase und Brennstoffverbrauch erhöhen sich. Lassen Sie ebenfalls den Brenner reinigen und richtig einstellen.

Richtige Raumtemperatur

Wählen Sie die Temperatur Ihrer Räume immer so, wie Sie sie für Ihr Wohlbefinden benötigen. Vermeiden Sie hohe Temperaturen in ungenutzten Räumen und achten Sie darauf, dass die Türen immer geschlossen werden. Versuchen Sie Schimmel zu vermeiden, indem Sie an ungedämmten Außenwänden möglichst keine Schränke aufstellen. Räume, für die Sie eine konstante Temperatur nicht benötigen, können Sie ein elektronisches Heizkörperthermostat mit einer zeitabhängigen Steuerung verwenden. Stellen Sie keine Möbel vor Heizkörper, da die Luft nicht zirkulieren kann.

Richtige Lüftung

Lüften Sie im Winter dosiert und kippen Sie Fenster nicht dauerhaft, weil dann Räume auskühlen und die Heizkosten deutlich steigen. Sinnvoll ist ein Stoßlüften, bei dem Sie das Fenster kurzzeitig je nach Außentemperatur für zwei bis sieben Minuten öffnen. Bei alten Fenstern kann ein unkontrollierter Verlust von Wärme entstehen, da durch undichte Fugen meist automatisch ein Luftwechsel erfolgt. Wird eine feuchte Raumluft überhaupt nicht ausgetauscht, kann sich durch Kondensation Feuchtigkeit und sogar Schimmel bilden.

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